Dokumentation des Bürgerkreis Herbede e.V.,
Entwicklung 1997-2011
VorwortDie Auseinandersetzung mit der Stadt Witten über die Ansiedlung eines Discounters oder eines großflächigen Lebensmittelmarktes dauert bereits seit 2003.
Seitdem gibt die Verwaltung keine Ruhe, ihr Vorhaben gegen die Interessen der Bürger, Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümer im Zentrum durchzusetzen und das städtische Gelände im Gerberviertel (zu einem Höchstpreis?) an einen Investor zu verkaufen, um dort einen großflächigen Lebensmittelsupermarkt zu errichten. Da der zu erzielende Gewinn für die Stadt als einziges Argument für den Verkauf eines städtischen Grundstücks nicht ausreicht, der Meistbietende aus dem Lebensmitteleinzelhandel stammt, muss die Verwaltung begründen, warum sie eine Entscheidung trifft, die wahrscheinlich zu Lasten der Gewerbetreibenden im Zentrum (Einzelhändler, Dienstleister, Immobilieneigentümer) gehen, vorhandene Arbeitsplätze vernichten und ein zuvor vitales Zentrum veröden lassen wird.
Dass die eigene Stadt zu einem derartigen Akt der Barbarei fähig sein kann, ist schwer vorstellbar, aber eine Tatsache: