Die Mitarbeiter "wollen eine Zukunft in Herbede" - die hätten sie wahrscheinlich bei Rewe, denn Rewe will den Edeka-Standort in der Meesmannstraße gerne übernehmen. Der Verwaltung und den Fraktionen ist diese Absicht bekannt. Es müsste also keiner der Edeka-Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz bangen. Ganz nebenbei: Kann Herr Grütter überhaupt sicher sein, dass ihm die Leitung des neuen Marktes übertragen wird?
Quelle: Image, 12/2011
Unter dem Stichwort "Edeka" finden Sie mehr Informationen über die wahren Interessen des Lebensmittelkonzerns am Standort Gerberviertel (Einfach "Edeka" unter "Dieses Blog durchsuchen" eingeben)
31 Kommentare:
so viele Mitarbeiter bei Grutter. Selbst Kinderarbeit ist zum besten unserer Kunden erlaubt. Komisch ist, dass bei so viel Männekes der Service so schlecht ist. Was ich nicht schnalle, warum die Herbeder Kaufleute so doof sind erst pleite zu gehen um zu merken das man pleite ist. Ein Vorteil hat es ja. Dann ist Platz da für Leute die den Arsch hoch bekommen. Vielleicht bezahlt Edeka der Werbegemeinschaft da für, dass sie die Nummer abziehen wie sie sie abziehen. Scheiße wo bin ich da nur hingezogen. Ach eins noch. Der Herr "Image" scheint noch blöder zu sein als die Polizei erlaubt. Der macht für Propaganda für Grütter und glaubt anzeigen zu bekommen von Einzelhändler die dann den Arsch zusammengekniffen haben. Was für ein Genius.
halt, halt, halt. Du bist ungerecht. Die Clowns von der Werbegemeinschaft brauche nur ein bisschen Oktoberfest und mal bei der Bürgermeisterin am Tisch sitzen und ein nettes Bild mit Dirndl im Image. Nur zu Klarstellung:Dirndl ist die bayerische und österreichische Variante von hochdeutsch Dirn (nicht zu verwechseln mit Dirne), niederdeutsch Deern, d. h. die Bezeichnung für ein junges Mädchen. Gleichzeitig war Dirn auch die gebräuchlichste oberdeutsche Bezeichnung für eine in der Landwirtschaft beschäftigte Magd.
Also Herbede liegt in Bayern und die Werbegemeinschaft ist die Magd der SPD
So viel Selbstbeweihräucherung und Unwahrheiten in so wenigen Sätzen passen eher zu einem Politiker, nicht zu einem Herbeder Kaufmann. Wer hat ihm wohl den Text geschrieben? Man sollte diesen Schaumschläger vielleicht doch boykottieren...
Guten Abend die sehr vereehrten Herrschaften, auch wenn die Chance groß ist, das mein Text wieder gelöscht wird( üblich für den Bürgerkreis), kann ich es mir nicht als Herbeder Kunde nehmen lassen, einmal auf soviel gequirlter Scheiße auch meinen Senf dazu zugeben. Ich weiß garnicht, auf welchen Mist ich zuerst Klarheit ins dunkel bringen kann.Soviel Unwarheiten, Lügen, Unwissenheit und Dummheit. Aber Hauptsache man sagt irgendwas und es geht gegen das Gerberviertel.Ich kenne keinen in meinem Bekanntenkreis, der irgendwas gegen einen neuen EDEKA Markt im Gerberviertel hätte.Und mein Bekanntenkreis ist groß, sehr groß. Haben sie sich schon mal einen nach heutigen Standardts erbauten EDEKA-Markt angesehen? Was gibt es da gegen auszusetzen? Sie wollen doch bestimmt auch nicht mehr auf ein Plumskloo ihr Geschäft verrichten. Ich wäre froh, endlich einen Parkplatz vor dem Geschäft zu bekommen. Es ist eine Frechheit, eine Meinung zu präsentieren, die das Personal vom EDEKA-Markt beruhigen soll, das diese ja auch von der REWE bei evtl. Übernahme, weiterhin dort arbeiten können. Soweit ich das weiß, möchte das gar keiner. Vielleicht sollten sie bevor sie solche Dinge veröffentlichen, mal mit dem Personal reden.
Volltreffen, wer war das wohl?
Herr Grütter wird den neuen Supermarkt, wenn er denn kommt, was die Herbeder verhindern mögen, meiner Meinung nach niemals leiten. Hat er nicht schon wegen großer Qualifikationsmängel seinen Supermarkt in Bochum aufgeben müssen?
Nur die allerdümmsten Kälber ...
Wie ist es nur möglich, dass Grütter Vorsitzender der Werbegemeinschaft bleiben kann, obwohl er nur seine eigenen Ziele im Sinn hat und ihm das Überleben aller anderen Einzelhändler egal ist? - "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber ..."
Von Aktivitäten der Werbegemeinschaft ist seit einigen Jahren nichts mehr zu merken. Das Oktoberfest wird vom Stadtmarketing ausgerichtet, das Kinderfest ist dieses Jahr zum ersten Mal ausgefallen, einen Weihnachtsmarkt bekommt die Werbegemeinschaft nicht hin, jede kleinste Aktion wird zu einem Misserfolg - und Herr Grütter sagt, dass er vom Gerberviertel aus "mit der Werbegemeinschaft weiter für die Zukunft Gesamt-Herbedes kämpfen will". Soll dieser Mann noch mehr ruinieren? Herbeder Kaufleute, seid ihr blind, taub und stumm? Ihr macht den Bock zum Gärtner und lasst euch von ihm alles kaputt machen, was ihr über viele Jahre so toll aufgebaut habt? Seid ihr verrückt?
Der Platz, den Herr Grütter den Herbedern im Image als Zielort des gewünschten Edeka-Vollsortimenters präsentierte, war die Einfahrt zum Ärztehaus und nicht das von der Meesmannstrasse viel weiter entfernte Gerberviertel. Schon wieder werden die Herbeder für doof verkauft!
Wenn möglicherweise auch Herr Grütter von der Kündigung durch Edeka überrascht war, wieso gibt er sich dann für diese Werbeaktion her und lässt sich auch noch mit seinen Kindern ablichten, die offenbar zu den 26 Mitarbeitern auf dem Foto hinzugezählt wurden!? Und fällt damit allen "Kollegen" im Zentrum und Freunden in der Werbegemeinschaft in den Rücken? Ekelhaft.
wenn man dass alles hier liest wird einem echt schlecht!worum geht es hier?der neubau der edeka oder um einen klein krieg mit der familie grütter??mich regt es auf das die leute vom bürgerkreis tatsächlich meinen dass sie immer alles wüssten!keiner der edeka mitarbeiter möchte in dem angeblich nachrückendem rewe arbeiten wo der bürgerkreis ja der meinung ist das wäre kein problem zudem hat rewe gar keine chance in das noch edeka ladenlokal nachzurücken!ich arbeite auch in herbede und kennen niemanden der gegen den neubau wäre wozu auch ich gehöre!ich kaufe täglich bei edeka ein und höre immer wieder wie andere kunden vor sich her meckern weil es zu eng sei,klar ist es eng weil das edeka team ihren kunden ein möglichst grosses sortiment anbieten möchte und dabei nicht mal die hälfte von dem anbieten kann was auf dem markt ist!laufend hört man wie alle über die parksituation meckern all dass wäre mit einem neubau kein problem mehr!und was hat edeka mit dem aussterben der meesmannstrasse zutun?die ist schon so gut wie tot und edeka ist noch da!jeder der zu den geschäften in der meesmannstrasse möchte geht hin ob edeka dort ist oder nicht!!ich habe das gefühl dass man nur der familie grütter den neubau nicht gönnt und deshalb einige kleine lichter in herbede so dagegen vorgehen und dass geht gegen die herbeder nicht der neubau!!!!!!
wow,"der neubau der edeka" ich wusste ja gar nicht, dass der Konzern neu aufgebaut werden soll?
Interessanter Befund "kennen niemanden der gegen den neubau wäre wozu auch ich gehöre!" Hier liegt wohl mangelnde Kenntnislage vor und der weit verbreiteten Egoismus kommt auf noch dazu. Ich schreibe jetzt mal langsam weil Sie nicht schnell lesen können.
"klar ist es eng weil das edeka team ihren kunden ein möglichst grosses sortiment anbieten möchte und dabei nicht mal die hälfte von dem anbieten kann was auf dem markt ist!" da wäre 17 mal Pizza- Salami von verschiedenen Marken zwei Eigenmarken von EDEKA oder 20 Sorten Jogurt etc.. Natürlich alles zum Nutzen der Herbeder.
"was hat edeka mit dem aussterben der meesmannstrasse zutun?" Ich sag das mal so, wer keine Ahnung hat hält besser die Klappe.
Ich habe noch ein paar Punkte und Kommas angehängt. Dann liest sich der Text von 4.12.2011 15:17 besser. ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,...................??????!!!!!
wie eng würde es wohl in dem neuen edeka-markt werden, wenn das neue "zentrum" im gerberviertel auch die produkte mit anbieten muss, die im zentrum dann nicht mehr zu finden sein werden, weil es die läden in der meesmannstraße dann nicht mehr geben wird? Schon mal darüber nachgedacht, 4.12.2011, 15:17 uhr? ist das so schwer zu verstehen? und wer behauptet, die meesmannstraße sei tot, will, dass sie stirbt. ich will das nicht! egal, ob mit oder ohne edeka.
Das Argument mit dem Parken ist wirklich erschlagend. Nicht nur dass es Leute gibt, die für ihre Bequemlichkeit Dutzende von Arbeitsplätzen in der Meesmannstraße opfern würden, sondern sogar so blind sind, dass sie nicht sehen, dass diese Parkplätze vermutlich zum großen Teil von Besuchern des unerwartet gut besuchten Ärztezentrums belegt sein werden. Außerdem: Hat nicht die Verwaltung den Besuchern der Meesmannstraße die Parkfläche des Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel in Aussicht gestellt, damit die Kunden von dort aus nach ihrem Großeinkauf gemütlich durch das alte Zentrum flanieren können (sofern es noch da ist)? Wieviele Parkplätze bleiben dann noch für die geplagten Edeka-Kunden, die nur mal eben bequem Lebensmittel einkaufen wollen? Das Parkplatzargument ist genauso lächerlich wie die Platzfrage.
Daß hier so heftig und z.T. unterhalb der Gürtellinie "arguentiert" wird, zeigt in erster Linie, daß die Politik in Witten völlig versagt hat und daß sie jetzt diese Grabenkämpfe ausnutzt, um von ihrer politischen Unfähigkeit, ihren Tricksereien und ihrer Anbiederung an den Edeka-Konzern abzulenken. Dass die Bürger nun das Gefecht unter einander austragen, das eigentlich auf die öffentliche politische Bühne gehört, wird ihnen nur Recht kommen. Damit vergiften sie die ganze Situation in Herbede, aber vermutlich ist den Politiker auch das egal. Hier geht es schon längst nicht mehr um einen Marktleiter, um einen Vollsortimenter oder um Parkplätze. Es geht hier um längst getroffene Absprachen zwischen Großkonzern, Großinvestor und den Spitzen der Politik und schlicht und ergreifend um Geld, das in die eine oder andere Richtung geflossen ist und fliießen wird. Die kritische und ablehnende Haltung vieler Bürger ist da nur noch störend, genau so wie ein Herr Grüter störend sein wird, sobald Edeka, Dreier und Bieber ihr Plazet von der Rats-SPD und -CDU bekommen haben. Herbeder werdet wach! Nicht ein kleiner Marktleiter ist das Problem, sondern die verlogene, sich verschließende "Genossen-Hautevolee" im Wittener Rat, die sich nicht mehr vom Edeka-Tropf lösen kann!
Wir sollten mit dem, was die Gegenseite nicht hat - nämlich gute Argumente und fundierte Fakten - das Zentrum stärken und zukunftsträchtige Alternativen für das Gerberviertel benennen, ggf. muß ein Bürgerbegehren oder ein Ratsbürgerbescheid her (es ist dann aber zu befürchten, daß die SPD eine beispiellose Schlammschalcht beginnen wird - Niederlagen anzuerkennen ist nicht ihr Ding!): Das Verhalten der Damen Leidemann und Gah ist unverantwortlich!!
Wir Herbeder wollen,dass der Edeka-Markt ins Gerberviertel geht.Die jenigen die immer Unfug und Unwahrheiten schreiben,dass Die Herbeder es nicht wollen,stimmt überhaupt nicht.Wir wollen es.
Am Rande bemerkt: Im blog des BK werden Kommentare nicht mutwillig entfernt, zensiert oder bearbeitet! Somit können sich auch durchaus mal Schreib- oder Tippfehler einschleichen. Aber damit muß man leben, denn der Inhalt hat hier Vorrang. Wer kontroverse Beiträge nicht mag, sollte ich auf die "geglätteten" Artikel in dieser Sache in der WAZ konzentrieren!
zu 03.Dezember2011 - 12.44
Die Kindertage haben stattgefunden vom 30.04.11 - 01.05.11, nachzulesen in der WAZ und auch unter www.le-herbede.de
"Wir Herbeder wollen,dass der Edeka-Markt ins Gerberviertel geht ...Wir wollen es."(5.12., 11:24) Hat das Grütter jun. geschrieben? Der Erstklässler-Stil legt es nahe ... Laß Dir mal von einem unvoreingenommenen Erwachsenen die letzten Gutachten und das Bürgerbegehren erklären!
:-)))))))))
:) :) :) Hier wird soooo viel Negatives geschrieben...Schade nur das alle Anonym sind...Wer schreibt denn wohl hier??? Und komisch das zum großen Teil nur negative Berichte hier erscheinen?!!Wir positives gelöscht????
Nein, Meinungen werden nicht gelöscht. Die Herbeder Bürger lehnen die Ansiedlung eines großen Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel jedoch mehrheitlich ab. Wer an den Stadtteilwerkstätten und Bürgerversammlungen in den letzten Jahren - mit bis zu 150 Personen - teilgenommen hat, kann von den "negativen" Kommentaren hier nicht überrascht sein. In der Tagespresse fallen sie z.T. sogar noch viel deutlicher aus.
Es hat gemeinsame Beschlüsse von Bürgern und Verwaltung gegeben und sogar Planungsentwürfe, die diese Beschlüsse berücksichtigt haben! Sie sind in Protokollen nachzulesen.
Ist es negativ, wenn Bürger von Politik und Verwaltung einfordern, die Beschlüsse zu respektieren? Wäre der Verzicht darauf nicht dasselbe wie ein Antrag auf die eigene Entmündigung? Diesen Gefallen tun die Herbeder Bürger den Wittener Parteien, die den Bürgerwillen ignorieren, offenbar nicht. Das finden wir demokratisch und sehr positiv.
Die Herbeder Bürger?????Wieviel Einwohner hat Herbede denn ????
Wohnen da nur die Damen und Herren vom Bürgerkreis???Dann würde selbst ein Tante Emma Laden reichen.
Bitte richtig lesen: "... mehrheitlich". Diejenigen, die bei den Stadtteil- und Bürgerversammlungen nicht dabei sein konnten oder wollten, können die Protokolle nachlesen. Einige stehen zum Herunterladen zur Verfügung: http://bkh-dokus.blogspot.com/
Die wichtigsten Argumente gegen die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmitteleinzelhandels hat Stadt+Handel ermittelt: "Überprüfung der einzelhandelsbezogenen Entwicklungszielsetzungen für den Standortbereich Witten-Herbede, 12. September 2011", 1,1 MB (pdf).
Das Gutachten lässt sich ebenfalls herunterladen.
Viel Spaß!
ich wollte nur mal testen, ob hier wirklich alles anonym zu lesen ist - oder ob die feigheit siegt?! gruß iris barcik-hagemann
Fünf Gewerbetreibende bzw. Immobilieneigentümer haben ihre Meinung gegen die Verschiebung des Zentrums in das Gerberviertel veröffentlicht und einen gemeinsamen Brief an die Verwaltung und Fraktionen geschickt. Er kann auf der Homepage des Bürgerkreises heruntergeladen und ausgedruckt werden. (http://bit.ly/rYqVwX oder http://bkh-dokus.blogspot.com)
Weitere Gewerbetreibende und auch andere Bürger können den Brief gerne mit unterschreiben und bei einem der Unterzeichner oder bei Heidrun Kübeck-Wahle, „Der Haarschnitt“, Meesmannstraße 60, abgeben.
Damit, sollte der Rat anders entscheiden, später niemand sagen kann, wir hätten die Verödung des Zentrums widerspruchslos hingenommen!
Wow-was les ich da? Fünf Gewerbetreibende bzw. Immobilieneigentümer haben ihre Meinung gegen die Verschiebung des Zentrums in das Gerberviertel veröffentlicht!!!
Ganze fünf !!!!!!
Und die sprechen für Herbede?????
Und diese "Fünf" wolles die Verödung des Zentrums verhindern?? Dann tun Sie dies doch endlich und schieben nicht Edeka die Schuld in die Schuhe.Was ist mit den ganzen Leerständen!! Ihre Bemühungen sollten lieber darin liegen adäquarte Nachfolger zu finden.Am besten welche die auch gerne Mittagspause von 13 Uhr bis 15 Uhr machen.Ist echt Dorfcharakter.
:-)
Mein Gott was für ein anonymer Kindergarten hier. noch nicht mal den mut sich namentlich zum geschriebenen zu bekennen und vielleicht nicht in der lage selbst initiative zu ergreifen.
dass es im leben immer zwei meinungen gibt müßte erwachsenen menschen bekannt sein und dass jeder für seine einsteht bzw. gar kämpft zeugt doch von engagement.
anstatt vernünftige argumente lese ich hier nur ironie, negatives, extra falsch interpretiertes oder beleidigendes (alles natürlich ANONYM). weiter bringt das niemanden. In meinen augen ist das sehr armselig.
Im übrigen ich mag den dorfcharakter sehr und werde mich für diesen auch einsetzen.
Ich schließe mich der Frau Barcik-Hagemann an. Es gibt auch noch Leute die Ihre Meinung nicht "ANONYM" vertreten. Ich mag den Dorfcharakter auch und möchte auch dass dieses so beibehalten wird. Ich finde es halt nur sehr schade, dass man hier nicht mehr von den betroffenen Gewerbetreibenden liest. Manchmal hat man auch das Gefühl, dass alle die einen Parteipass besitzen sich gänzlich aus der Sache heraushalten oder einfach nur der breiten Masse folgen und den Vorgaben ihrer Parteimitglieder bedingungslos hinterherlaufen. Es wird auch immer von Herbedern gesprochen die ALLE dafür sind! Ich kenne genug die eindeutig gegen diese kapitalsüchtige und absolut unnütze Politik ist. Eins ist mir mittlerweile auch klar geworden, dass es in Bochum keinen Dorfcharakter gibt und auch nie geben wird. Das ist auch der kleine Unterschied zwischen Bochum und Witten-Herbede.
Ich glaube, dass DIE HERBEDER schon lange nicht mehr -in Ihrem Dorf - Ihren Lebensmitteleinkauf tätigen. Die Mehrheit fährt zum Supermarkt ins Hammertal, ins Kaufland nach Witten und in den Edeka-Markt nach Heven. Der alltägliche "Kleinbedarf" wird in Herbede eingekauft.
Die Fluktuation der Geschäfte in der Meesmannstraße ist doch schon seit Jahren zu beobachten. Hier geht Herbede den gleichen Weg wie viele Vororte in Witten und auch in vergleichbaren anderen Städten. Die Beibehaltung eines Supermarktes in der Meesmannstraße wird das nicht verändern.
Ich kaufe gern in attraktiven "Supermärkten" ein, die mir ein umfangreiches Angebot an frischem Obst und Gemüse bieten, die
ein Angebot von Bioprodukten präsentieren. Der Ortskern Herbede
wird nicht geschwächt durch den Weggang von Edeka.
Ich frage mich, wie ein Stadtteil attraktiv,lebendig und kreativ gestaltet werden kann, wenn noch nicht einmal eine funktionierende Händlergemeinschaft diese Interessen verfolgt.
Der Herbeder Einzelhandel vermittelt seinen Kunden "es gibt gute und böse Einzelhändler" - im Bürgerkreis sind die guten und in der Werbegemeinschaft die schlechten.
Ich muss schon sagen - ein hervorragendes Marketing für so einen schönen Ort wie Herbede.
Ziel muss doch sein - eine Vielzahl von individuellen Anbietern
nach Herbede zu locken, damit der Dorfcharakter der Meesmannstraße erhalten bleibt. Ein Vollsortimenter gehört nicht in diesen Dorfcharakter, der kann ruhig in der Nähe des Zentrums liegen. Bei Netto und Aldi parke ich auch auf den dazugehörigen Parkplätzen und fahre nach dem Einkauf wieder nach Hause, wenn ich nicht noch in Herbede einen Stadtbummel machen möchte.
Liebe Mitglieder, liebe Einzelhändler des Bürgerkreises, sind Sie sicher, dass nicht auch Sie nur Ihre eigenen Interessen
vertreten? Die Diskussionen und vor allem die Leserbriefe sind
so polemisch und unter der Grütellinie, daß ich nicht daran glauben kann, daß unter solchen Bedingungen ein "schönes, attraktives Herbede" gestaltet werden kann.
Witten, 17.04.2012
Gudrun Dönhoff-Aufermann
- Rentnerin _
Liebe Frau Dönhoff-Aufermann,
Glauben ist bekanntlich nicht Wissen. Das Gutachten von "Stadt und Handel" hat nicht nur bewiesen, dass Herbede gut versorgt ist, sondern auch, dass eine überwiegende Zahl von Herbedern in "ihrem Dorf" einkauft; ich zähle übrigens auch dazu, und das als Mitglied im Bürgerkreis! Mit 2 Discountern und den über 700 qm Verkaufsfläche des Frischemarktes in der Meesmannstraße ist die Grundversorgung mit einem umfangreichen Angebot in Herbede somit objektiv gesichert. Ein "attraktiver Supermarkt" ist eine subjektive Frage, und über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten; die in Plattenbauweise errichteten Vollsortimenterkästen auf der grünen Wiese erhöhen den ästhetischen Wert eines Ortsteil mit Sicherheit auch nicht!
Die Herbeder Werbegeminschaft ist seit jenem Zeitpunkt faktisch tot, seit sie ausgerechnet den Edekamarkt-Leiter zu ihrem Vorsitzenden gewählt hat. Wen wundert es, dass nun nicht mehr die Interessen aller Kaufleute in der Meesmannstraße im Fokus stehen? Nun wirkt sich plötzlich auch die Verschiebunbg des Zentrums - Edeka ist faktisch nun mal ein Magnet für die Einkaufsstraße - nicht mehr negativ auf die Meesmannstraße aus.
Zu Ihrer Information: Die Mehrheit der Mitglieder im Bürgerkreis sind nicht Einzelhändler aus der Meesmannstraße und die von Ihnen erwähnte Schwarz-Weiss-Malerei in gute und schlechte Händler finden Sie in keinem BK-Artikel, da sind Sie leider der Propaganda der Vollsortimenter-Befürworter und der - zugegebenermaßen geschickten - Werbung Edekas aufgesessen! Interessant finde ich an Ihren Ausführungen, dass Sie an den Beispielen Netto und Aldi sehr anschaulich demonstrieren, wie Sie sich bei einem Vollsortimenter im abseitigen Gerberviertel verhalten: "... und fahre nach dem Einkauf wieder nach Hause!" Prima, das ist genau das Argument gegen den Vollsortimenter auf der anderen Seite der Wittener Straße; die Kaufkraft fließt dann nicht mehr in die Meesmannstraße, der Einzelhandel dort stirbt erst recht.
Sehr geehrte Frau Dönhoff-Aufermann, der Bürgerkreis ist eine Vereinigung engagierter Bürger unterschiedlichen Alters und aus verschiedensten Lebens- und Arbeitsbereichen, so dass es gar nicht in seiner Struktur liegen kann, "eigene Interessen" zu vertreten. Der Bürgerkreis und Arbeitskreis Zentrumsentwicklung versuchen nur Fehlentwicklungen - die Konsequenzen sind ja jetzt schon z.B. in der unteren Bahnhofstraße in Witten zu sehen! - zu verhindern. Der AK Zentrumsentwicklung will in Verbindung mit Politik, Handel und Bürgern eine sozial verträgliche Lösung für diesen Ortsteil erreichen und in der Tat, UNS geht es um ein schönes, attraktives und zukunftsorientiertes Herbede. Wenn Ihnen das auch am Herzen liegt, machen Sie doch im Arbeitskreis mit; gute Ideen, konstruktive Kritik und inspirierende Anregungen sind immer gefragt, ganz im Sinne von Henry Ford: "Zusammenkunft ist ein Anfang, Zusammenhalt ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit ist der Erfolg!"
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