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Samstag, 12. November 2011

Gäbe es auf der Schulnotenskala eine sieben, Herr Augstein (WAZ) hätte sie verdient.

Gastbeitrag
Der Wittener Filz spielt seine Karten der Reihe nach aus: Nach den Karten "Unterversorgung", "Parkplatzmangel", "Industriebetriebe", "Schließungsankündigung" liegt nun auch die Karte "Presse" auf dem Tisch. Ein Journalist, der Redaktionsleiter der Wittener Lokalredaktion der WAZ und WR, Jürgen Augstein, vertritt kongenial die politische Linie der großen Fraktionen und, mehr noch, er ruft zum Sturm auf das Moratorium und zur Ansiedlung eines Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel auf.

Dienstag, 25. Oktober 2011

CDU Herbede bereitet sich auf die Aufhebung des Moratoriums vor

Was will die CDU-Fraktionsgeschäftsführerin, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Herbede und für Herbede im Rat, Frau Gah, erreichen? (siehe: "Moratorium für Gerberviertel auf der Kippe", DerWesten, 21.10.2011)?
Ihre Stellungnahme trägt nach Ansicht vieler Herbeder Kaufleute dazu bei, die bestehende Spaltung bezüglich des Themas Zentrum versus Gerberviertel im Ort noch zu vertiefen. In der heutigen Zeit sollte klar sein, dass Stärkung und Förderung der Zivilgesellschaft und des Bürgerengagements eine eindeutige Offenheit und Transparenz von Grundlagen und Ehrlichkeit mit dem Bürger erfordern!
Auf jedem Stadtplanungsseminar, das sich mit dem Thema Stadt und Bürger befasst (zu denen übrigens auch immer Politiker eingeladen werden), kann man dies lernen!
Wie lässt sich erklären, dass Frau Gah

Samstag, 22. Oktober 2011

Die Sache mit der Sachkompetenz in Witten-Herbede

Die SPD bekommt in Herbede Beistand von der Union, schreibt die WAZ (21.10.2011). In Herbede ist dies leider nichts Neues. Gemeinsam haben die beiden damaligen Ratsmitglieder Gah (CDU) und Rümmler (SPD) 2008 ein Parkplatz-Projekt in der Rautertstraße zu Fall gebracht, das in eigener Regie von Bürgern für Bürger betrieben wurde und die Parksituation im Zentrum deutlich entlastet hat ("Eigennutz geht vor Gemeinnutz - Herbede, der Bürgerkreis und die großen Parteien im Dorf").
Die Ortsverbandsvorsitzende und gleichzeitige Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Gah hofft darauf, dass die Partei der Sachkompetenz ihres Ortsverbands vertraut. Darauf hoffen auch wir, aber auch darauf, dass die Wittener CDU dem Ortsverband nicht folgt, wenn berechtigte Zweifel an dessen Sachkompetenz bestehen. Immerhin geht es um die Zukunft des zweitgrößten Stadtteils von Witten!

Es braucht jedenfalls keine besondere Sachkompetenz, um zu erkennen, dass die drei großen Lebensmittelgeschäfte (mit jeweils ca. 600 m2 Verkaufsfläche und laut Gutachten mit gesunden Umsatzzahlen) nicht ans Aufgeben denken und der Zweck des Moratoriums erfüllt ist. Das Moratorium kann also aufgehoben werden.

Montag, 26. September 2011

Offener Brief des Bürgerkreises und des Heimatvereins zum Einzelhandelsgutachten

Bürgerkreis Herbede e. V. 58456 Witten, 24.09. 2011
c/o Dieter Boele
Möllerstr. 36

Heimatverein Herbede
c/o Heiner Knährich
Burgstr. 6

Offener Brief, an Stadt Witten
Frau Bürgermeisterin Sonja Leidemann
Herrn Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke
Fraktionen des Rates: SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Bürgerforum, WBG, FDP, DIE LINKE

Entwicklung des Zentrums Herbede, Einzelhandelsgutachten Witten-Herbede 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, bedurfte es noch weiterer Beweise um die unsinnigen Entwicklungsstrategien bzgl. des Gerberviertels zu belegen so sind diese mit dem vorliegenden Einzelhandelsgutachten des bundesweit anerkannten Gutachters Stadt+Handel aus Dortmund erbracht.

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung des Bürgerforums, 15.09.2011

Am 12.9.11 ist das vom Einzelhandelsverband in Auftrag gegebenen Einzelhandelsgutachten Herbede (Titel: „Überprüfung der einzelhandelsbezogenen Entwicklungssetzungen für den Standortbereich Herbede“) vorgestellt worden. Die Fraktion bürgerforum freut sich über das Ergebnis. Das Gutachten bestätigt, was die am Widerstand gegen die Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels im Gerberviertel Beteiligten seit mittlerweile 8 Jahren (Bürgerbegehren 2003/4, Moratorium usw.) predigen: Es gibt keinen Bedarf nach einem großflächigen Einzelhandel im Gerberviertel.

Freitag, 2. September 2011

Ja, wo laufen sie denn? - Verwaltung macht Stimmung vor Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse!

Gestern noch informierte die Firma Storchmann, dass in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Kunden um über drei Prozent zugenommen habe. Heute wird in den Ruhr Nachrichten, 02.09.2011, der Stadtbaurat, Dr. Markus Bradtke, zitiert: „Die Leute stimmen mit den Füßen ab. Es gibt viele Herbeder, die nach Heven in den neu gebauten modernen Supermarkt fahren.“ Woher hat Dr. Bradtke die Informationen? Die Untersuchungsergebnisse der Studie, die von dem Einzelhandelsverband und der IHK in Auftrag gegeben wurde, werden doch erst am 12.09.2011 veröffentlicht?

Wenn in dem Nicht-Lebensmittelgeschäft Storchmann, das inklusive Post, Schreibwarenfachgeschäft und Reisebüro, eine ähnlich hohe Anzahl an Kunden hat wie der Vollsortimenter, die Zahl der Kunden zunimmt, heißt das zunächst einmal, dass die Herbeder dem Stadtteil nicht den Rücken kehren.

Montag, 29. August 2011

Moratorium, Ratsbeschluss vom 11.02.2008 und Begründung der CDU

Das Moratorium muss weg, fordern die Befürworter eines großflächigen Lebenmitteleinzelhandelsbetriebs im Gerberviertel, es blockiere die Entwicklung. Da sich herausgestellt hat, dass das Zentrum vital ist, d.h. keiner der Betreiber unserer 3 großen Märkte daran denkt, den Standort in der Meesmannstraße aufzugeben, könnten wir ab sofort eigentlich gemeinsam mit allen Beteiligten die zukünftige Nutzung des städtischen Geländes jenseits der Wittener Straße planen und uns um die Entwicklung der Meemannstraße kümmern.