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Donnerstag, 26. Juli 2012

Was ist ein Frischemarkt?

Der Rat hat am 27.03.2012 mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU, FDP, Grünen und WBG beschlossen,
"die zur Ansiedlung eines Frischemarktes (Lebensmittel-Vollsortimenter) auf der Fläche „ehem. Gerberschule“ erforderlichen Planverfahren auf den Weg zu bringen und dem Rat zum Beschluss vorzulegen (Beschlüsse zur vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung)."
Die Begriffe "Frischemarkt" und "Vollsortimenter" werden üblicherweise von Lebensmittelanbietern zu Werbezwecken genutzt. Er ist kein Fachbegriffe für die Bezeichnung einer Betriebsform.
Die fachlich korrekten Bezeichnungen für Betriebsformen im Lebensmitteleinzelhandel  sind "Lebensmittelmarkt", "Lebensmittelsupermarkt", "Discounter", "Verbrauchermarkt", "SB-Warenhaus". (Auch Einrichtungs-, Textilkaufhäuser und Baumärkte sind übrigens für ihren Sortimentsbereich "Vollsortimenter").

Der Herbeder Lebensmittelsupermarkt in der Meesmannstraße bietet 700 Quadratmeter Verkaufsfläche und liegt damit im Durchschnitt der Vekaufsflächen für sogenannte Edeka-Aktivmärkte - und ist natürlich ein Frischemarkt und Vollsortimenter! Er bietet beides: Frischeabteilungen und das volle Sortiment, das gebraucht wird, um nach Ansicht von Gutachtern die Einwohner Herbedes angemessen zu versorgen. Danach erfüllt der Standort in der Meesmannstraße alle Bedingungen eines modernen Supermarktes.

Mittwoch, 18. April 2012

“Die Tricks der Lebensmittelindustrie” – Verpasst?

Nicht gesehen, diesen Beitrag vom NDR? Können Sie inzwischen auch hier in voller Länge sehen. Innerhalb der zeitlich limitierten knappen Woche für ausgestrahlte Beiträge der öffentlich-rechtlichen Sender. Also noch bis 23.4.2012.
"In der Werbung sieht Essen immer so lecker aus. Doch viele Lebensmittel sind alles andere als echt. Die dreiteilige Reihe zeigt die Tricks der großen Branchen."

Sonntag, 11. März 2012

Peak Car - kontra großflächigen Lebensmitteleinzelhandel

Fotograf: Renate65
www.piqs.de
Zum Vergrößern Bild anklicken
Lebensmittelkonzerne bauen bei der Versorgung der Bevölkerung auf autofahrende Kunden. Aber ist das Modell wirklich ein Zukunftsmodell oder nicht schon längst überholt?
Die Zukunft des Autos scheint derzeit wenig rosig zu sein: „Mein Auto haut mir die Globalisierung jeden Morgen um die Ohren. Aufstieg der Schwellenländer, Boom in China und Indien, steigende Ölpreise, Oligarchie der Mineralölkonzerne, also Tanksäule einsachtundsechzig; dann natürlich Iran böse, Nigeria schlimm und jetzt noch diese Sauerei mit den Ölsanden in Kanada.“  (Wolf-Christian Ulrich Einsachtundsechzig und kein Ende, The European Magazine, 28.02.2012)

Donnerstag, 21. Juli 2011

Was wir brauchen

1. Brauchen wir das?
  • Wer braucht 25.000 Artikel zum Leben?
  • Wer braucht bis zu 10 verschiedene Sorten von einem Produkt?
  • Wer braucht 4 oder mehr Sorten für den „Allerwertesten“?
  • Wer braucht ca. 400 m unübersichtliche Laufwege, mehr als 1.500 qm Verkaufsfläche, mehr als 100 Stellplätze?
  • Wer braucht Lebensmittelprodukte, die um die halbe Welt fahren?
Die Hevener anscheinend nicht, denn sonst wäre ihr neuer LM-Super-Super-Markt nicht so leer.